FACHDIDAKTIK
Im Fachseminar wird eine möglichst praxisnahe Ausbildung angestrebt. Die Abfolge der zu behandelnden Themen ist so angelegt, dass die Referendarinnen und Referendare bereits während der Intensivphase eine Art „pädagogisches Sturmgepäck“ erhalten, das ihnen effektives Beobachten und frühzeitiges, erfolgreiches Unterrichten ermöglichen soll.
Zeitlich abgestimmt auf die Anforderungen des Allgemeinen Seminars bzw. der Ausbildungsschulen werden die Erstellung des Lehrprobenentwurfs sowie die Feststellung und Bewertung von Schülerleistungen behandelt.
Experimente sind nicht nur zentrales Medium im Chemieunterricht, auch in den Fachseminaren stehen chemische Versuche immer wieder im Mittelpunkt. Vor dem Hintergrund der Gefahrstoffverordnung werden bewährte Experimente für Schülerübungen bzw. für die Demonstration vorgestellt, Schwierigkeiten analysiert und die sichere Durchführung geübt.
Die angehenden Lehrerinnen und Lehrer erarbeiten sich so einen Grundstock, den es in der späteren Berufspraxis auszubauen gilt. Nur durch fortwährendes praktisches Arbeiten und durch stetiges Verbessern des eigenen handwerklichen Geschicks kann man der weit verbreiteten Meinung wirkungsvoll entgegen treten, dass Experimente im Chemieunterricht nie klappen.
Sowohl im Ausbildungs- als auch im eigenverantwortlichen Unterricht gilt es, persönliche Stärken, aber auch Schwächen kennen zu lernen, die Lehrerrolle nicht nur anzunehmen, sondern auch zu verinnerlichen. Die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit steht hierbei im Vordergrund, um unseren Adressaten, den Schülerinnen und Schülern, stets authentisch begegnen zu können.
 

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